Monatsrückblick der Wetterstation Hollenthon / Bucklige Welt


Der Jänner 2026 im Vergleich zum Jahr 2025, zur Zeitspanne (2009-2024) und zum Klimamittel (1981-2010)

"Zu kalt, etwas zu trocken und leicht überdurchschnittlich sonnig"



Ein ehrenamtliches Service des Meteorologen Martin A. Puchegger für die Gemeinde Hollenthon und die Region Bucklige Welt.

 

TEMPERATUR
2026
2025
2009-2024**)
Klima-Mittel*)
Mittelwert [°C]
-2.3
1.7
-0.1
-2.0
Tmax [°C]
8.4 (13.)
13.2 (27.)
17.1 (2016)
-
Tmin [°C]
-11.5 (23.)
-7.2 (14.)

-13.7 (2010)

-
Sommertage (Tmax ≥ 25 °C)
0
0
-
-
Hitzetage (Tmax ≥ 30 °C)
0
0
 
-
Frosttage (Tmin ≤ 0 °C)
31
20
-
-
Eistage (Tmax ≤ 0 °C)
12
6
-
-

NIEDERSCHLAG
2026
2025
2009-2024**)
Klima-Mittel*)
Summe [mm]
20.5
28.9
25.5
25
max. tägl. Menge [mm]
9.5 (25.)
15.9 (07.)
-
-
max. stdl. Menge [mm]
1.9 (25., 18:00)
2.9 (07., 12:00)
-
-
Tage mit Niederschlag
7
6
-
-

WIND & SONNE
2026
2025
2009-2024**)
Klima-Mittel*)
max. Windböe [km/h]
67.0 (11., 01:00)
96.1 (6., 10:00)
104 (2022)
-
Sonnenschein [h]
118.4
121.3
98
95
Tage mit Sonnenschein
25
25
-
-

 

*)   Klimanormalperiode: gemittelte Werte der Umgebung über einen Zeitraum von 30 Jahren (1981-2010)
**) bei den Zahlenwerten "Mittelwert", "Summe" und "Sonnenschein" handelt es sich um gemittelte Werte eines Zeitraums von 15 Jahren (2009-2023)

 

 

Die Klimatologie des Jänner 2026


(Vergleich zum 30-Jahres-Mittel 1981-2010)

Der Jänner 2026 war nach dem Mai 2023 der erste Monat, der wieder einmal zu kalt ausfiel. Danach brachte nur noch der Oktober 2025 durchschnittliche Temperaturen, alle anderen Monate waren seither teils deutlich zu warm. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von -2,3 Grad liegt der diesjährige Jänner annähernd im Bereich des Klimamittels der 30 Jahre von 1981 bis 2010 (-2,0 Grad).  Im Vergleich zum Mittel der 16 Jahre von 2009 bis 2024 (-0,1 Grad) war er sogar um 2,2 Grad zu kalt. Diese 16 Jahre sind angesichts des Klimawandels aber bereits viel zu warm verlaufen. Beim Niederschlag verzeichnen wir mit einer Summe von 20,5 Liter pro Quadratmeter eine negative Abweichung von 18 Prozent  (normalerweise 25 Liter pro Quadratmeter) und beim Sonnenschein ein Plus von 25 Prozent.

Im Januar ging es mit den Temperaturen zunächst rasch bergab, vom 5. bis zum 8. gab es nur noch etwa -5 Grad als Tageshöchstwert und in den Nächten teils strengen Frost von -10 Grad. Nach einer kurzen Milderung um den 9. und 10. kehrte die trockene, kontinentale Eisluft am 11. mit Sonnenschein zurück, um am 12. mit etwas Neuschnee letztendlich wieder von milderer Luft abgelöst zu werden.
Schon vom 16. an war es dann wieder winterlich kalt, oft mit Dauerfrost bis zum 23. hin. Dann vollzog sich erneut eine Erwärmung mit Regen und der größten Niederschlagsmenge des Monats am 25. mit 10 Liter pro Quadratmeter. An den beiden darauf folgenden Tagen war es mit einem Tageshöchstwert von 7 Grad mild und sonnig, bevor es am 28. wieder abzukühlen begann und am 29. wieder Neuschnee folgte. Der Januar 2026 endete mit dem 30. und 31. letztendlich trüb, trocken und kalt, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.

 


 



 









Mag. Martin A. Puchegger | mapwetter@gmx.at | +43 (0)680 20 34543 | www.hollenthon.at

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