image

Von den Wettermodellen bis zur Wetterprognose

Die wenigsten können sich unter Wettermodellen etwas vorstellen, manche denken dabei sogar an Modelle zum Anfassen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um mathematische Modelle. Diese setzen sich aus einem Satz von Gleichungen zusammen, sogenannten nichtlineare Differentialgleichungen. Was bedeutet diese Nichtlinearität? Wenn man eine lineare mathematische Gleichung löst, bekommt man für einen bestimmten Zahlenwert ein konkretes Ergebnis. Ändert man diesen Zahlenwert ein wenig so bekommt man ein Ergebnis, das jenem von zuvor sehr ähnlich sein wird. Bei nicht linearen Gleichungen oder Gleichungssystemen kann das Ergebnis dann jedoch erheblich von jenem zuvor abweichen. Sprich, statt dem Dauerregen scheint in den Prognosekarten plötzlich an einem bestimmten Ort die Sonne. Auch global gesehen können Tief- und Hochdruckgebiete in der Vorhersage plötzlich völlig anders positioniert sein. Bekannt ist dieses Phänomen der Nichtlinearität oder der Stochastik auch durch den oft zitierten Butterfly-Effect (Schmetterlings-Effekt), der besagt: Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Südamerika könnte für die Auslösung eines Hurrikans am Pazifik ausreichen. Tafel 8 erzählt Ihnen mehr darüber, wie Wettermodelle funktionieren.


<< Tafel 7

Tafel 9 >>